Home-Office mal anders. Ein Selbstversuch.

Home-Office mal anders. Ein Selbstversuch.

Bereits 2016 hatte ich den Entschluss gefasst, es selbst ausprobieren: Home-Office mal ganz anders. Home-Office nicht zuhause, sondern da, wo es schön warm ist.

Die Wahl fiel auf Las Vegas.

 

Im Frühjahr ist es in Las Vegas tagsüber schon angenehm warm und man kann rund um die Uhr alles machen was einem so durch den Kopf geht. Auch die 9 Stunden Zeitunterschied passten perfekt zu meinem Vorhaben. Ideale Bedingungen für den zweiwöchigen Selbstversuch.

 

Meine Frau war von der Idee noch nicht wirklich überzeugt, kam aber mit, um Urlaub zu machen. Das war mit der Planung auch absolut kompatibel.

 

Vorgesehen war, in Vegas weiterhin in der Berliner Zeitzone zu leben und zu arbeiten. Also um 1:00 Uhr nachts Ortszeit aufstehen, was dann 10:00 Uhr morgens in Berlin war. 8 Stunden arbeiten bis 9:00 Uhr Ortszeit also 18:00 Uhr in Berlin.

Zeitlich war also alles so geplant, dass ich mich weiterhin mit meinem Team austauschen konnte und für Kunden in gewohnter Zeit erreichbar war.

Was leider nicht wirklich geregelt ist, bzw. mir nicht bekannt ist, sind die Arbeitsbedingungen im Rahmen der VISA in den USA, denn ich arbeite ja nicht für ein Unternehmen vor Ort, sondern nur VON dort, aber für ein Unternehmen in Deutschland. Hier wünsche ich mir eine weltweite Lösung, die das Arbeiten an anderen Orten als dem Unternehmensstandort klar regelt.

 

Also ab nach Las Vegas. Am Samstagabend (Ortszeit) sind wir angekommen. Somit hatten wir den Sonntag noch zum Eingewöhnen, und konnten Montag direkt mit dem Experiment starten.

 

Wie schon gesagt, meine Frau wollte nur Urlaub machen. Ich hatte bereits meinen „Arbeitstag“ hinter mir, so dass wir immer um 9:00 Uhr gemeinsam frühstücken und den ganzen Tag bei schönstem Wetter genießen konnten: Zeit zum Golfspielen, Shoppen und Relaxen am Pool. Bei Sonnenuntergang bin ich dann allerdings meistens ins Bett gegangen, da meine Nachtruhe ja bereits um 1:00 Uhr enden würde.

Was ich leider nicht bedacht hatte: Ich hätte ein Hotelzimmer mit 2 Räumen buchen sollen. Da ein Großteil meiner Aufgaben aber auch damals schon damals per Mail und Web zu regeln war, konnte ich die nötigen Telefonate glücklicherweise in die Randzeiten legen.

Alles in Allem hat es damals 14 Tage lang schon sehr gut funktioniert.

Fazit

Wenn du für deine Arbeit nur einen Rechner und eine gute Internetanbindung benötigst und echte physische Treffen nicht zwingend erforderlich sind, lassen sich deine Aufgaben an einem beliebigen Ort dieses Planeten sehr gut ausführen.

Es bleibt aber natürlich Arbeit. Wenn du also mit dem Gedanken spielst, nach Spanien auszuwandern, mach dir bewusst, dass du dich immer noch in der gleichen Zeitzone befinden wirst. Das hat zwangsläufig zur Folge, dass du die schönste Zeit des Tages weiterhin mit Arbeit und nicht mit Freizeitaktivitäten verbringen wirst.

Immens wichtig und unbedingt zu beachten sind die Regeln bezüglich deiner Tätigkeit in den einzelnen Ländern.

Anmerkung am Rande:

 

Die Weiterentwicklung von Technik und Software kommen mir und natürlich meinem Team extrem entgegen, da mit Microsoft Teams und Zoom nun auch die perfekten Tools zur Verfügung stehen und die Remote Arbeit immer einfacher machen.

 

Wenn du mehr dazu wissen willst:

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