7 Tipps zur Kommunikation unter Kollegen

7 Tipps zur Kommunikation unter Kollegen

Die reibungslose Zusammenarbeit mit den Kollegen ist im Wesentlichen abhängig von der jeweiligen Kommunikation untereinander. 

 

Oft mangelt es an einem regelmäßigen Austausch mit den Kollegen. Die Folgen sind weitreichend:

– Aufgaben dauern länger als nötig

– Das Arbeitsklima ist belastet

– Ihr arbeitet aneinander vorbei, vielleicht sogar gegeneinander

– Das Vertrauensverhältnis ist erschüttert

 

Vor einigen Jahren wäre die Lösung einfach gewesen: Du gehst einfach ins Büro nebenan und versuchst gemeinsam mit den Kollegen eine Lösung zu finden.

 

Heute sieht es etwas anders aus. Teams sind mitunter nicht mehr nur in unterschiedlichen Büros oder Home-Offices, sondern gegebenenfalls auch über verschiedene Städte oder Länder verstreut, so dass du nicht einfach nach nebenan gehen kannst.

 

Ist die Zusammenarbeit dadurch schwieriger geworden? Oder haben sich einfach neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufgetan, die dich das Arbeiten sogar angenehmer und effizienter gestalten lassen? 

 

Die Palette moderner Kommunikationsmittel ist so breit geworden, dass sich dir dadurch unzählige Möglichkeiten zum Meinungsaustausch auftun. Aber welches Mittel ist die richtige Wahl zur Ansprache der Kollegen?

 

Hier kommen wir ins Spiel! Wir haben dir zunächst unsere 7 Top-Tipps zusammengestellt, um im ersten Schritt eine optimalere Kommunikation mit deinen Kollegen ermöglichen.

 

 

Im zweiten Schritt gehen wir dann auf die unterschiedlichen Typen von Menschen ein, die sich nicht nur in deinem Büro sondern überall tummeln.

 

 

Lass uns aber erst mal mit den generellen Tipps für eine bessere Kommunikation mit den Kollegen starten.

 

1. Reden ist Gold, Schreiben nicht mal Silber

Wenn du die Unterstützung einer Kollegin oder eines Kollegen benötigst, rede mit ihr oder ihm. Die Wahrscheinlichkeit, eine direkte Reaktion zu erhalten, ist im Gespräch sehr viel höher, als wenn du (auch wenn es manchmal einfacher erscheint) eine Email schreibst. Also, wenn es dir wichtig ist und du ein zeitnahes Feedback benötigst, rede. Greif zum Telefon oder besser noch: Berufe ein kurzes Online-Meeting ein – wenn du dein Gegenüber sehen kannst, ist es leichter, im Gespräch zu reagieren und es in die richtige Richtung zu lenken.

 

 

2. Schreiben wird Gold, wenn ihr miteinander gesprochen habt

Wenn du mit einer Kollegin oder einem Kollegen eine Absprache getroffen hast, halte sie schriftlich fest und lass sie dir bestätigen. So seid ihr auf dem gleichen Stand und es können keine Missverständnisse entstehen. Hier ist dann eine kurze Email angebracht, die alle involvierten Personen über den aktuellen Stand informiert.

 

 

3. Schweigen hilft niemandem

Sollte es doch mal zu einem Missverständnis kommen, starte wieder bei Punkt 1: Sprich die Kollegin oder den Kollegen an. Auch, wenn es unangenehm und vielleicht zeitaufwendig erscheint, es bringt nichts, es aussitzen zu wollen und zu hoffen, dass es schon gut gehen wird. Denn erst dann wird aus einem Missverständnis ein Problem.

 

 

4. Vorbereitung: Die Gesprächsgrundlage 

Bevor du in ein Gespräch gehst, bereite dich explizit auf das vor, was du vermitteln willst. Notiere für dich die wichtigsten Argumente, so dass du selbstbewusst und zielgerichtet überzeugen kannst.

 

Wichtig: 

Gewähre auch deinem Gegenüber eine angemessene Vorbereitungszeit und überfalle sie oder ihn nicht. Vereinbare einen Gesprächstermin, zu dem ihr dann beide entsprechend vorbereitet erscheint.

 

Achtung bei einer Videokonferenz:

Finger haben in diesem Fall nichts im Gesicht zu suchen. Vielleicht machst du dir auch Gedanken zu Hintergrund – kannst du ihn in der Software anpassen?

 

 

5. Sei respektvoll und aufmerksam

Wenn du dich im Gespräch befindest, erwartest du, dass du deinen Standpunkt vertreten kannst und das man dir zuhört – schließlich ist es wichtig, was du zu sagen hast. Behandle dein Gegenüber mit dem gleichen Respekt, den du erwartest und gewähre ihm die Wertschätzung, die du dir entgegengebracht haben möchtest. Höre aufmerksam zu und mach dir Notizen. Im Anschluss könnt ihr die Standpunkte diskutieren.

 

Achtung bei einer Videokonferenz:

Bedenke, dass nicht nur du die Mimik des Gesprächspartners deuten kannst. Deine Reaktionen werden auch augenblicklich analysiert.

 

 

6. Regelmäßige Kommunikation

Der regelmäßige Austausch mit den Kollegen hilft, den Informationsfluss innerhalb des Teams aufrecht zu erhalten. Sofern es mit der Unternehmenskultur vereinbar ist, lässt sich hervorragend ein Jour fixe (also ein fester Termin mit einem ebenso festen Zeitfenster) etablieren, an dem beispielsweise gemeinsam gefrühstückt wird. Eine Agenda bestimmt die fixen Themen, die abgehandelt werden und wenn dann noch Zeit ist, ergibt sich sicherlich noch die eine oder andere zwischenmenschliche Unterhaltung. So lässt sich einerseits das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und dem Arbeitsklima ist es auch zuträglich.

 

Wichtig: Auch bei großer Belastung und Zeitdruck hilft ein solcher Termin, mal kurz den Resetschalter umzulegen und neue Energie zu tanken. 

 

Achtung bei einer Videokonferenz:

Hier gibt es nichts zu beachten, was du nicht schon wüsstest. Wichtig ist nur, dass so ein Termin natürlich auch online sehr gut funktioniert.

 

 

7. Was im Büro gesagt wird, bleibt im Büro

Streitgespräche, Wutausbrüche, Kritik – nimm dir diese Dinge nicht zu Herzen. Konflikte am Arbeitsplatz sind unvermeidbar. Sie sind im Grunde aber nicht persönlich gemeint und sollten von dir auch nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Ein anschließendes klärendes Gespräch beseitigt meist alle Missverständnisse und Unklarheiten.

 

Wichtig: Vermeide in kritisierenden Gesprächen Übertreibungen wie “nie” oder “immer” sondern beziehe dich auf den konkreten Vorfall. Wenn du einen konkreten Zeitpunkt oder ein Beispiel benennen kannst, verleihst du deiner Aussage zudem zusätzliche Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft. 

 

Diese Tipps werden dir bereits in der alltäglichen Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen helfen. 

 

Um jedoch effizient mit deinen Kollegen arbeiten zu können, musst du allerdings nicht nur Herausforderungen thematisieren und Lösungswege aufzeigen – also mit den anderen reden. 

 

 

Somit kommen wir zum zweiten Schritt in der Kommunikation mit Kollegen

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit musst du beachten, welches Grundverhalten die Kollegen an den Tag legen und wie du die sie daher ansprechen musst, um eine schnelle und verwertbare Rückmeldung zu bekommen.

 

Wir unterscheiden beim Grundverhalten zwischen vier Grundtypen:

 

Dominant

Der dominante Gesprächspartner scheut keine Herausforderung und erzielt gern schnell Resultate. Er ist sehr aktiv, achtet genau auf seine Freiheiten und schätzt die eigene Entscheidunggsbefugnis.

 

Initiativ

Er begegnet neuen Situationen optimistisch und aufgeschlossen, bindet andere gerne ein, ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse und Teamplayer.

 

Stetig

Der stetige Typus ist extrem hilfsbereit, drängt sich aber auf keinen Fall in den Vordergrund. Er agiert gern im Team, achtet auf den richtigen Umgang mit den Kollegen und zeichnet sich durch Geduld und Loyalität aus.  

 

Gewissenhaft

Gewissenhafte Typen interessieren sich für Statistiken (also Zahlen, Daten und Fakten). Sie arbeiten perfekt mit vorgegebenen Abläufen und planen voraus. Sie handeln diplomatisch und haben einen gehörigen Wissensdurst.

 

Jetzt weißt du schon mal, nach welchen vier Persönlichkeitsstilen du Ausschau halten musst. Und wenn du das Thema “Kommunikation unter Kollegen” so spannend wie wir findest und vertiefen möchtest, dann melde doch einfach zu unserem kostenlosen Schnupperkurs für Kommunikation (https://reischer.de/schnupperkurs-kommunikation) an. Dort gehen wir auf die unterschiedlichen Typen ein und zeigen dir, wie sie angesprochen werden müssen, um ein effizientes und ausgeglichenes Miteinander zu erreichen.


Jetzt informieren:
https://reischer.de/schnupperkurs-kommunikation